Die Therapie

Eine therapeutische Wirkung der CranioSacraltherpie kann in Sekundenschnelle erfolgen, oder eine Reihe von Behandlungen erforderlich machen.

Nachdem die Restriktionen durch die Diagnose bestimmt sind, werden diese mit Hilfe der manuellen Therapie aufgelöst: Eine solche Wirkung heißt Release und bedeutet: freisetzen.

 

Es passiert auch gelegentlich, dass eine Behandlung nicht die gewünschten Resultate zeigt.

 

Die Lösung von Blockierungen im Gewebe hat folgende Wirkung:

  • Schädelnähte und Knochen werden aus Erstarrungen gelöst, dadurch findet Druckentlastung im Gehirn statt. Folge: Normalisierung der Nervenfunktionen und der Gesamtstatik.
  • Die Faszien sind wieder frei beweglich, elastisch und finden zurück zu ihrer natürlichen Spannung.
  • Das hat eine Verbesserung der Durchblutung zur Folge, weil es nicht mehr zu einem Rückstau. kommt, der die Versorgung mit Blut und demnach mit Nährstoffen und Sauerstoff erschwert
  • Ein ungehinderter Lymphabfluss ist ermöglicht, damit kommt es zu einer besseren Ausfilterung von Giftstoffen und Stärkung der Immunabwehr.
  • Entspannung der Meningen führt zu seinem natürlichen Rhythmus (Meningen = Hirn- und Rückenmarkhäute).
  • Verklebungen und Verhärtungen im Gewebe lösen sich (Energiezysten, Verwringungen).


Das CranioSacrale System wirkt selbstregulierend, wenn es aktiviert wird!

 

Die Methode, die der Diagnosefindung dient, kann auch therapeutisch genutzt werden
Die Technik ist praktisch an jeder Region des Körpers anwendbar. Therapeuten lassen sich dabei von der „Antwort des Gewebes" auf ihr Fühlen leiten.
Dabei entscheiden sie, inwieweit an der Schädelkapsel und der Wirbelsäule oder direkt an Faszienzügen der betroffenen Körperstelle behandelt wird.

 

Therapeuten arbeiten immer mit dem Körperrhythmus zusammen, nie dagegen und dies unterhalb der Spannungsgrenze, um die Widerstandsmechanismen des Körpers nicht auszulösen.

 

Die Faszien werden in ihrem Spannungsverlauf verändert, wenn sie durch Einschränkungen behindert sind. Der Druck durch die Therapeutenhand wird in Zugspannung umgewandelt. Diese Spannung wird beurteilt und weist durch ihren Verlauf den Weg zu der Blockierung.

 

Die Neutralisierung der Spannungen ist erforderlich, damit es zu einer Neuorganisation im CranioSacralen System kommen kann.

Dabei entspannt sich das umliegende Gewebe und kann sich wieder regenerieren. Das Lösen dieser Spannungen wird mit „unwinding" (entwirren) bezeichnet

 

4 - 10 Behandlungssitzungen reichen in den meisten Fällen, um akute Blockierungen aufzulösen, Schmerzfreiheit zu erreichen.

 

Probleme, die sich über Jahrzehnte hinweg aufgebaut haben, brauchen Zeit, um sich neu zu strukturieren und sich ins Körpersystem einzufügen.
Darüber hinaus sollte von Zeit zu Zeit eine Therapiesitzung absolviert werden, um den erreichten Status zu halten.